Montag, 2. Februar 2015

Die Evolution der Häkelnadel


Ich häkele eher selten, da mir die meisten Dinge, die gehäkelt werden, nicht sonderlich gefallen. Und dann gibt es die, die aussehen, als wären sie gestrickt, die wären dann optisch eher meins, aber dann kann ich sie auch gleich stricken. Deshalb gibt es bei mir in Regel auch nur zwei oder drei Häkelprojekte im Jahr.

Im Laufe der Zeit haben sich aber eine stattliche Anzahl an Häkelnadeln angesammelt. Die ältesten sind noch von meiner Mutter, einfach gerade und aus Metall. Und aus meiner Schulzeit die guten Inoxnadeln mit den bunten Plastikgriffen, bei denen die verschiedenen Größen durch die unterschiedlichen Farben gut zu unterscheiden waren.

Als ich vor fast 10 Jahren nach langer Pause wieder angefangen hatte zu Stricken und Häkeln, habe ich dann erstmal mit vorhandenen Häkelnadeln gearbeitet. In den folgenden Jahren kamen dann die schönen bunten, aber leider geraden, Holznadeln von Knitpro auf den Markt, aber die waren mir zu unbequem. Vor ein paar Jahren brauchte ich dringend eine bestimmte Größe und konnte nur eine Nadel von Lana Gross bekommen, sehr ähnlich der Inoxnadeln aus den Achtzigern, aber alle Größen mit lila Griff.

Teurere, aber nicht bequemere Nadeln gibt es auch für Liebhaber schöner Hölzer von Holz + Stein. Meine persönlichen Lieblingshäkelnadeln sind die Soft Touch Nadeln von Clover, die liegen mir am besten in der Hand, und ich habe sie mittlerweile in mehreren Größen. Neulich hatte ich in einem Goodiebag eines größeren Stricktreffens eine futuristisch anmutende Häkelnadel von addi. Es mag ja Hände geben, denen die Ergonomie dieser Nadel zugute kommt, aber ich komme damit nicht zurecht. Ich halte die Häkelnadel relativ weit oben am Griff und dann passt sie leider nicht zu meiner Hand.

Da die Auswahl mittlerweile so groß ist, wird sicher jeder eine Form finden, die ihm angenehm ist.


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