Samstag, 29. Juni 2013

Im Westen was Neues


Es gibt wieder zwei neue Designs von Stephen West, ein zipfeliges Westenteil,  das man auch wenden kann, Tripartite, und ein großes Tuch aus worsted weight Garn, Iberian Discovery.
Das Westenteil ist nicht so meins, ich habs nicht so mit Westen, aber das Tuch hat mich gleich begeistert. 

Nach ausgiebiger Suche in meinem Stash habe ich drei Stränge Posh Yarn Martha DK, ein Garn aus 80% Merino, 10% Cashmere und 10% Nylon, in der Farbe Far Across The Ocean zu Tage gefördert.
Die Angabe der benötigten Lauflänge hat zwar etwas mehr Meter gefordert, aber ich habs einfach riskiert....und zum Schluss sogar noch Garn übrig behalten.

Mit Nadelstärke 5,5mm waren 630 Meter schnell verstrickt und durch die verkürzten Reihen und die Biesen war es auch sehr kurzweilig zu stricken. Das Einzige, das ich wieder geändert habe, war der Rand, der mir bei Herrn West immer viel zu eng ist. Ich mag es lieber lockerer und habe auch lieber eine gerader Kante als eine Halbmondform, aber alles Geschmacksache ;-)

Alle Details wieder auf meiner Ravelry Projektseite.

Ich habe das Tuch gewaschen und geschleudert, aber dann nur flach ausgebreitet statt zu spannen, es ist aber groß genug: 2,10m x 0,50m.

Ich bin gespannt, das Stephen als Nächstes für uns hat.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Nachgekocht


Eigentlich sind wir nicht so die Grillfreunde und für zwei Personen, die auch nur einen Balkon haben, macht ein Holzkohlegrill auch nicht wirklich Sinn. Dieses Jahr haben wir dann mehr durch Zufall einen kleinen Gasgrill gefunden, der unseren Vorstellungen entsprach. Drei Tage später wurde er auch schon geliefert und eine kleine Gasflasche im Baumarkt gekauft.

Bislang haben wir ihn schon dreimal benutzt und haben am letzten Wochenende neben Chops vom Lamm und Spanferkel auch rote Spitzpaprika und Radicchio Trevisano draufgelegt. Als zusätzliche Beilage gab es Etwas, das ich in der neuesten Ausgabe von Sweet Paul gefunden hatte und das mich sofort begeisterte: Frische Maiskolben mit Basilikum im Ofen geschmort.

Hier ist mein etwas abgewandeltes Rezept:

2 frische Maiskolben in ca. 3cm dicke Scheiben schneiden (geht am besten mit einem Sägemesser) und mit den Schnittseiten in eine Auflaufform setzen, eine kleine Zwiebel in dünne Ringe schneiden, darauflegen, mit Pfeffer und Salz würzen und 2 Esslöffel Butter ganz oberdrauf geben. 300ml Gemüsebrühe angießen und dann die Form mit Alufolie verschließen und für 25 Minuten bei 200 Grad im Backofen garen. Anschließend mit einer Handvoll frischer Basilkumblätter bestreuen, lecker!

Ich wäre selbst nie auf die Kombination von Mais und Basilikum gekommen, ist aber genial.

Montag, 24. Juni 2013

Zurück auf Los


Ich habe im Februar die Georgia Cardigan von Jane Richmond aus Wollmeise Pure in einem wunderschönen gebrannten Orange, einem Versuchskaninchen vom letztjährigen Summersale, angeschlagen. Nachdem ich den ersten Strang verstrickt hatte, kamen dann der Malabrigo March, der Meridien, der Pebble Stone Cardigan und der Mad May dazwischen...

Vorletzte Woche habe ich ihn wiederbelebt, mit dem guten Vorsatz, ihn noch im Juni fertig zu bekommen. Eigentlich kein Auftrag, aber es lief nicht rund. Ich kann nicht wirklich erklären, warum es nichts mit uns beiden wurde. Ich hatte zusätzliche Taillenabnahmen und -zunahmen gestrickt, die die Anleitung nicht vorgesehen hatte, und hatte den Body beendet. Ich hatte sogar noch 10cm vom ersten Ärmel gestrickt, um mir dann doch endlich einzugestehen, dass ich ihn wohl nie anziehen würde, er war irgendwie ein unförmiger, labbriger, trutschiger Sack :-(

Ich habe wohl auch etwas lockerer gestrickt als beim ersten Strang und die Knopflöcher waren zu weit auseinander, also ich habe auf voller Linie versagt. Da half nur eins: Komplett ribbeln!
Das Garn wieder zum Strang wickeln, sanft baden, trocknen lassen und wieder zum Knäuel wickeln, was ich dann auch gleich getan habe.

Jetzt brauche ich erst mal Abstand und dann eine neue Anleitung oder ich versuche mich mal wieder selbst mit Designen. Ich habe bisher zwar nur Kleinteile wie Socken, Mitts, Mützen und Stulpen entworfen und die Anleitungen veröffentlicht, aber ich hätte wirklich mal Lust dazu. Dann muss ich mich dran machen, das auf andere Größen umzurechnen und mir Teststricker suchen, die ausprobieren, ob es sich so stricken lässt, wie ich es beschreibe.

Leider hat der Tag nur 24 Stunden, seufz...

Samstag, 22. Juni 2013

Den Geschmack des Sommers einfangen


Auch dieses Jahr haben wir wieder Holunderblütensirup hergestellt, diesmal erstmalig nach diesem Rezept. Nach 24 Stunden sollte er fertig sein und abgeseiht werden. Die Probe ergab aber, dass der Holunderblütengeschmack nur sehr dezent war und der Zitronengeschmack doch ziemlich dominierte. Also haben wir schnell noch mal Holunderblüten gesammelt, zu dem vorhandenen Ansatz gegeben und noch mal 48 Stunden im Kühlschrank abgedeckt ziehen lassen.

Dann war er perfekt. Die gut 2 Liter haben wir sorfältig gefiltert und in diverse Flaschen abgefüllt. Die Etiketten habe ich mit dem Jam Labelizer erstellt, auf den ich vor einiger Zeit durch Ingrids Blog aufmerksam wurde. Zwei Layouts sind gratis, für die übrigen sind einmalig $5 fällig, zahlbar per Paypal und man bekommt per Mail einen Link, mit dem man jederzeit wieder Zugriff auf alle Layouts hat. Lohnt sich meiner Meinung nach, wenn man öfter Marmelade, Chutney & Co kocht und auch verschenken will.

Zwei Flaschen bleiben bei uns, der Rest wird verschenkt. Der letzte Rest, für den sich keine Flasche mehr lohnte, wurde gleich zu einem Hugo verarbeitet.

Prost!

Freitag, 21. Juni 2013

Blaue Schafe


Ich habe diese Schafe vor einem Vierteljahr im Vorbeigehen zum ersten Mal gesehen, damals waren sie noch durch einen grobmaschigen Bauzaun um die Luxuswohnanlage im Frankfurter Westend gesichert, und ich dachte, das ist aber mutig, nicht dass sie Beine bekommen.

Ich weiss nicht, wie sie gesichert sind, aber inzwischen sind leider wirklich drei der sieben Schafe des Künstlers Rainer Bonk geklaut worden. Die Schafe sind ca. 60cm hoch, 80 cm lang und 30 cm dick.
Sie wiegen in etwa 8 kg und sind so also leicht zu transportieren. Auf der Homepage der Blauschafe gibt es einen netten kleinen 10-seitigen Cartoon über die Herstellung und Pflege, wirklich schön gemacht.


Und wenn ich mich richtig erinnere, habe ich solche Schafe bereits 2008 auf der Landesgartenschau in Schleswig gesehen.


Mittwoch, 19. Juni 2013

Landpartie mit Apfelweintorte


Wir waren Anfang Juni zur Feier eines runden Geburtstags in die Bayerische Rhön eingeladen. Das Geburtstagskind wollte keine Geschenke, sondern bat darum, dass wir einen Kuchen mitbringen.

Dem Wunsch sind wir gerne gefolgt und haben eine Apfelweintorte mitgebracht, ein Rezept meiner Tante, das wir leider schon lange nicht mehr gebacken hatten. Die Kombination aus dünnem Boden, saftiger Obstmasse und der Sahne kam super an bei den Gästen und war der Renner auf dem Kuchenbuffet.

Hier das Rezept zum Nachbacken:

Aus 3/4 l Apfelwein (ersatzweise Weißwein oder Apfelsaft), dem ausgekratzten Mark einer Vanilleschote, 50g Zucker und 2 Päckchen Vanillepuddingpulver einen Pudding kochen und abkühlen lassen.

1kg Äpfel schälen und in feine Scheiben schneiden und unter den Pudding heben.

Aus 125g Butter, 125g Zucker, 250g Mehl, einem Ei und einem Teelöffel Backpulver einen Mürbeteig bereiten und eine Springform inklusive Rand (Apfel-Puddingmasse geht sehr hoch beim Backen) damit belegen.
Die Apfel-Puddingmasse darauf verteilen und bei 180Grad 90 Minuten backen.

In der Form erkalten lassen. 2 Becher Schlagsahne schlagen und darauf verteilen.

Wir hatten einen tollen Tag in einem wunderschön angelegten großen Garten, der liebevoll gepflegt wird und eine schöne Auszeit vom Alltag in der Stadt.

Natürlich hatte ich noch ein anderes Geschenk für das Geburtstagskind, einen Leftie aus Wollmeise Pure in Natur und Herbsttönen für die Blätter, das war perfekt zu ihren rotblonden Haaren und dem hellen Teint.

Sonntag, 16. Juni 2013

Kampf dem Pilling


Ich kämpfe seit ich denken kann mit Pilling, nicht nur bei Selbstgestricktem, sondern auch bei gekauften Strickteilen. Bisher habe ich die unschönen Kügelchen von Hand abzupft oder bin mit einem Fusselrasierer ans Werk gegangen.

Jetzt habe ich mir einen Sweaterstone gekauft, der angeblich schonender zum Strickstück sein soll. Naiv wie ich bin, habe ich mir darunter halt wirklich einen Stein vorgestellt und war sehr überrascht, dass ich einen sehr leichten dunkelgrauen Quader erhielt, der nach Herstellerangabe aus natürlichen und recycelten Materialen besteht und seit 1986 auf dem Markt ist.

Er ist recht rauh und scheint grob, das soll schonender fürs Gestrick sein? Das will ich kaum glauben, lasse mich aber gern des Besseren belehren und teste mutig.
Test 1: Industriefeinstrickjacke aus 100% Baumwolle
Erst etwas zögerlich, dann etwas mutiger reibe ich mit dem Sweaterstone über die Oberfläche und ja, es tut sich was, die Knötchen verschwinden, aber auch die ganze Oberfläche erfährt etwas Abrieb, ebenso wie der Sweaterstone. Da man sieht, wo man die Oberfläche behandelt hat, muss man das Ganze großflächiger anwenden. Und es gibt ziemlich viele Flusen und Krümel, also schnell noch den Staubsauger geholt und weggesaugt.

Test 2: Handgestrickte Jacke aus Wollmeise Pure
Meine Lieblingsjacke, der Vitamin D von Heidi Kirrmaier, hat durch das häufige Tragen unter den Achseln, entlang der Arme und an der Seite vom Taschedrüberschubbern etwas gelitten.
Also mutig ans Werk... zu mutig, wie ich leider feststellen muss, die Jacke sieht schnell leicht gefilzt aus, an der Stelle, an der ich getestet habe, also Stopp. Und doch wieder den Fusselrasierer rausgeholt. Das ist zwar etwas langwieriger, aber in meinen Augen um einiges schonender.

Fazit: Für unempfindliche Industrieware eine Alternative, aber für Handgestricktes kann ich ihn nicht empfehlen, aber vielleicht habe ich auch einfach nur zu fest aufgedrückt?

Samstag, 15. Juni 2013

11 Fragen



Diese hat mir Andrea im Rahmen einer netten Blogaktion gestellt und ich werde gerne mitmachen.

Dies sind die Regeln dazu:

1. Als Dankeschön den Tagger verlinken
2. Fragen vom Tagger beantworten
3. Sich selbst 11 Fragen ausdenken
4. Blogger taggen, die unter 200 Follower haben und es ihnen mitteilen
 
Und das sind die Fragen von Andrea:


1. Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
Ich habe Ende 2005 wieder mit dem Stricken angefangen weiter gemacht und bin durch Zufall beim Surfen im Internet auf einem Strickblog gelandet. Das hat mich neugierig gemacht und als technikaffiner Mensch habe ich mir gedacht, das probiere ich auch mal aus. Dadurch konnte ich mich mit anderen über mein Hobby Stricken austauschen und habe es auch geschafft in Frankfurt einen wöchentlichen Stricktreff auf den Weg zu bringen.
Bis letztes Jahr habe ich hier gebloggt, habe aber nach etwas Blogmüdigkeit im letzten Jahr dieses Jahr auf diese Plattform gewechselt und habe wieder richtig Spaß am bloggen.
2. Was würdest Du gerne einmal probieren?
Ich würde gerne einmal weben. Ich finde es faszinierend, welch unterschiedliche Effekte man schon durch die Verwendung von nur 2 verschiedenen Garnen für Kette und Schuss erzielen kann.
Vielleicht schaffe ich es ja mal, einen Schnupperkurs zu machen.
3. Was ist Deine schönste Sommererinnerung?
Faul auf einem Liegestuhl dem Rauschen der Meeres und dem Schreien der Möven zuhören. Das ist totale Entspannung für mich.
4. Welches ist Dein Lieblingsurlaubsziel?
Ich liebe die Nord- und Ostsee.
5. Hast Du einen Lieblingstee (oder -kaffee)?
Einen? Mehrere, je nach Anlass und Stimmung. An Tee mag ich einen kräftigen Assam, einen würzigen Chai, eine duftigen Earl Grey und einen frischen Kräutertee mit Lemongras. An Kaffee vertrage ich keinen Filterkaffee, deshalb nur Espresso und den am liebsten von der Frankfurter Rösterei Wacker oder Gorilla Espresso der Rösterei Jörgens aus dem benachbarten Obertshausen.

6. Was macht Dich glücklich?
Mit meinem Mann, den Menschen gefunden zu haben, mit dem ich gemeinsam alt werden möchte.
7. Womit arbeitest Du gerade am liebsten?
Ich plane mit 2 anderen Ikebanalehrerinnen ein Gemeinschaftsarrangement für die Ikebanaausstellung des Ikebana Bundesverbandes vom 29.8. bis 1.9. im Rahmen der IGS in Hamburg vor. Wir arbeiten mit Keramiken des Künstlers Bert Walter und es wird sicher spannend das Thema der IGS "In 80 Gärten um die Welt" damit umzusetzen.
8. Was war/ist Dein liebstes Kinderbuch?
Die kleine Hexe von Ottfried Preußler.
9. Bist Du ein Morgenmensch oder eine Nachteule?
Eindeutig eine Nachteule. Ich habe abends Probleme mein Bett zu finden und komme morgens nur schwer wieder raus.
10. Was hat Dich heute zum Lachen gebracht?
Dass ich mal wieder zu blöd bin, die Espressomaschine zu bedienen, ohne eine grosse Schweinerei zu veranstalten.
11. Welche Serien findest Du toll?
Toll eigentlich keine, aber ich mag historische Serien wie Die Tudors oder Downton Abbey.
Leider kann ich mich auch manchmal nicht dem Sog von Grey's Anatomy und Desperate Housewives entziehen, aber letztere ist ja zum Glück abgeschlossen. Ich kann jedoch nicht ausschließen, dass es irgendwann mal wieder eine neue Serie geben wird, die mich in ihren Bann zieht.
Und hier sind meine 11 Fragen an drei meiner Leserinnen, die ich hoffe, so etwas kennenzulernen, bjmonitas, binekram und was-soll-die-masche

1.Weshalb bloggst Du?
2. Welchen Feedreader verwendest Du?
3. Wie bist Du zum Stricken gekommen?
4. Wo suchst und findest Du die Anleitungen, die Du auch nachstrickst?
5. Hast Du noch andere Hobbies?
6. Sammelst Du etwas?
7. Hast Du einen grünen Daumen?
8. Bist Du ein Stadt- oder ein Landmensch?
9. Wo würdest Du am liebsten leben?
10. In welches Land würdest Du reisen, wenn Geld keine Rolle spielt?
11. Worauf könntest Du am ehesten verzichten?

Donnerstag, 13. Juni 2013

Stricken für Flutopfer


Aktuell gibt es in der großen Strickcommunity Ravelry in der Gruppe Club der Wollmeisenliebhaber mehrere Aktionen, in denen Spenden für Flutopfer gesammelt werden. 

Zum einen zwei Tombolas, eine mit Wollmeisen und eine andere mit Büchern, anderer Wolle, gestrickten Projekten und Strickzeit, noch bis zum Sonntag können hier Sachspenden eingebracht werden und bis zum 7.7. Lose gegen Spendenbescheinigungen von mindestens 5€ erworben werden, also Mitglied werden und spenden! Hier und hier könnt ihr die Preise sehen.

Dann gibt es noch zwei Versteigerungen, von einem Koffer mit ca. 2kg Wollmeisenresten in 212 Farben und einem tollen Fair Isle Kissen aus Wollmeisegarn, auch hier sind bis Sonntag 8:00Uhr noch Gebote möglich, das Höchstgebot wird dann vom Höchstbietenden zu Gunsten der Flutopfer gespendet. Aktuell sind 200€ für den Koffer und 250€ für ein Kissen geboten, aber da geht doch sicher noch was... zur Versteigerung geht es hier. Auch hier gilt, nur für Mitglieder der Ravelrygruppe Club der Wollmeisenliebhaber, also noch ein Grund, sich anzumelden und Mitglied zu werden!

Aber die wahnsinnigste Aktion hat sich Tina aus Schleswig-Holstein einfallen lassen: Sie wird für 35 Mädels je einen Pulli aus Wollmeise Lace oder Pure in einem dem Modell Boxy von Joji Locatelli angelehnten Schnitt auf ihrer Strickmaschine stricken und das für das zugeschickte Garn mit Rückporto und einer Spendenbescheinigung zu Gunsten der Flutopfer über mindestens 20€. Daran habe ich mich gerne beteiligt und großzügig gespendet.

Vielleicht beteiligt sich die/der ein(e) oder andere auch noch an den offenen Aktionen oder stellt selbst so etwas auf die Beine.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Bücher rund um die Uhr


Der Offene Bücherschrank ist eine kostenlose, rund um die Uhr geöffnete Bücherei für Jedermann. 
Seit drei Monaten steht ein solcher Offener Bücherschrank auch bei uns direkt beim Eingang in die U-Bahn. 

Ich habe bereits einige Bücher dort hineingestellt und auch das ein oder andere herausgenommen. Die Auswahl ist sehr vielfältig und ich sehe oft Leute, die interessiert sind und sich Bücher mitnehmen oder auch größere Mengen hineinstellen. Ich finde das Konzept gut, denn Bücher, die man nicht mehr  aufheben will, sind meist zu schade zum Wegwerfen und so werden sie weiterverwendet.

Der erste Offene Bücherschrank in Frankfurt steht seit November 2009 am Merianplatz. Er war Teil des Projektes Vernetzte Spiel- und Bewegungsräume, das mit Bundesmitteln gefördert wurde. Seit November 2010 wurden in zahlreichen Stadvierteln weitere Offene Bücherschränke aufgestellt.

Doch nicht nur in Frankfurt gibt es Offene Bücherschränke, sondern auch in anderen Städten im In- und Ausland. Es gibt dazu bei Wikipedia eine Liste öffentlicher Bücherschränke.

Sonntag, 2. Juni 2013

Fremde Federn


...schmücken meine Hände im nächsten Winter und der kommt bestimmt.

Diese wunderschönen Handschuhe sind mit 1,5mm Nadeln von estnischen Frauen handgestrickt. Ich finde sie wunderschön und würde sowas selbst nie hinkriegen. Ich bin eher ein Grobmotoriker und habe diese Art der Strickkunst schon lange in Büchern bewundert. Ich habe dieses Paar gestern am Stand von Lammas auf dem Schwabsburger Wollfest gekauft. 

Das Wollfest hat mir wieder gut gefallen. Es war dieses Jahr leider nicht so gut besucht wie letztes Jahr und mir kam es auch so vor, dass es weniger Stände hatte. Neben Wolle gab es auch wieder Genähtes, Gebackenes, Gekochtes, Getöpfertes und Schmuck aus Glas, dem ich auch nicht widerstehen konnte.

Ich mag dieses vielfältige Angebot dort, die Stände sind über den kleinen Ortsteil von Nierstein verteilt und es macht Spaß, diese zu entdecken. Es gab auch wieder Workshops in einer liebevoll hergerichteten Scheune und Kaffee und selbstgebackenen Kuchen im wunderschönen Innenhof.

Es war wieder ein schönes Ausflug und ein toller Tag trotz des mäßigen Wetters, aber Hauptsache, es hat nicht geregnet. Dafür ist unsereins ja in diesem Jahr schon dankbar. Wir hatten auch noch Glück, dass die Rheinfähre trotz Hochwasser in Betrieb war.

Und ich bin ganz stolz auf mich, dass ich keine neue Wolle gekauft habe :-)