Sonntag, 29. September 2013

Neulich in Hamburg


Ende August waren wir nach ein paar Jahren mal wieder in Hamburg. Ich weiß auch nicht woher das kommt, aber ich fühle mich jedes Mal dort wie zu Hause. 
Vielleicht liegt es daran, dass wir meist in dem Bereich Schanze und Eimsbüttel wohnen, dort ist alles recht unkonventionell und es ist eine gute Mischung aus alternativem Leben und Internationalität, einfach urban. Nette kleine Läden für Klamotten und Schnickes, Kneipen, Cafés, Obst- und Gemüsehändler, Bäcker, ein toller Metzger, einfach alles da, was das Herz begehrt.
Dieses Jahr hatten wir für eine Woche eine Ferienwohnung in der Lindenallee. Anlass unseres Besuchs war die Ikebanaausstellung des Ikebana Bundesverbandes auf der IGS in Wilhelmburg. Von der IGS selbst war ich ein wenig enttäuscht, vielleicht bin ich auch von früheren BUGAs verwöhnt, aber insgeheim vergleicht man doch.
Ich habe mit zwei Ikebanafreundinnen gemeinsam ein Arrangement mit dem Thema „… wo der Pfeffer wächst“ aufgebaut. Damit wollten wir einerseits Hamburg mit seinem Hafen als Umschlagplatz für Gewürze, hier rosanes Pfeffer, und dem im Arrangement verwendeten Kelp (Algen) die Lage als Tor der Welt zum Meer aufgreifen. Als weiteres Material diente roter und grüner Amaranth, den wir morgens frisch auf dem Hamburger Großmarkt gekauft hatten.
Neben unserem modernen Arrangement der Sogetsuschule, waren auch klassische Arrangement der Ikenoboschule, Saga Goryu Schule, Oharaschule zu sehen sowie für die meisten Besucher ungewöhnliche Arrangements der StuttgarterSchule.
So eine Ausstellung zu planen und durchzuführen ist immer eine Menge Arbeit, aber macht immer wieder Spaß.

1 Kommentar:

  1. Schmeckt das Rotbier? Das moderne Arrangement gefällt mir sehr gut! Uns geht es übrigens mit Hamburg ganz genauso. Ich glaube sollten wir jemals dem Rhein-Main-Gebiet Adieu sagen, dann werden wir uns in Hamburg niederlassen. LG bjmonitas

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